Zeit.Geist.Geschehen II – Ostern 2016

"Der Weg der Menschheit geht vom unbewußten Spiritualismus - vor dem Christentum - über den Intellektualismus - die Gegenwart - zum bewußten Spiritualismus, in dem sich vereinigen, konzentrieren und verstärken die astralen und intellektuellen Fähigkeiten durch die Stärke der Liebe zum Geist und der vergeistigten Liebe." 

(Rudolf Steiner, 25. 5. 1906) 


Zeit.Geist.Geschehen II

Wie kommt die Liebe in die Welt? 
Von der Spiritualisierung der Intelligenz 

Die Herausforderungen im Zeitgeschehen und die Aufgaben einer anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen (Zeit-)Geschichtsforschung 

24.-27. März 2016
(mit anschließender Arbeitswoche bis zum 31. März)

Eine Tagung der Stiftung für Geisteswisssenschaft und Dreigliederungsforschung im Internationalen Kulturzentrum Achberg

 

Logo der Stiftung für Geisteswissenschaft und Dreigliederungsforschung e.V.

An Ostern 2015 hat die Stiftung für Geisteswissenschaft und Dreigliederungsfoschung gemeinsam mit dem Internationalen Kulturzentrum Achberg zu einer Tagung mit dem Namen „Zeit.Geist.Geschehen“ eingeladen. 

Diese Veranstaltung verstand sich als „Auftakt für ein längerfristiges Arbeits- und Forschungsvorhaben“ in die Richtung eines geisteswissenschaflichen Verständnises von Zeitgeschichte, das Gesetzmäßigkeiten berücksichtigt, die in der „Zeit als Realität“ walten, um damit gerüstet zu sein für die Herausforderungen, die im geschichtlichen Werden der Menschheit an uns herantreten.

Zum Tagungsgeschehen

Tagungsbeginn am 24. März um 20:00 Uhr
Abschluss mit der Abendsitzung am 27. März 2016

Das anschließenden Arbeitstage beginnen am 28. März um 16 Uhr (s.u.)

Arbeitszeiten:
10.00 – 13.00 Vormittagsblock
16.00 – 18.30 Nachmittagsblock
20.00 – 22.00 Abendblock

09.00 – 09.45 Uhr Eurythmie
mit 
Monika Klipstein

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Zur Vorbereitung

Rudolf Steiner: Die Philosophie der Freiheit. In der Neuausgabe von 1918.
Besonders die Kapitel VIII und IX 

Rudolf Steiner: Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge.
Besonders der 7. Vortrag im dritter Band (GA 237) vom 28. Juli 1924 und die drei Arnheimer Vorträge im sechten Band (GA 240) 

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Weitere für den Zusammenhang grundlegende Vorträge Rudolf Steiners:

Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt. Der Sturz der Geister der Finsternis
Vierzehn Vorträge, Dornach 29. September bis 28. Oktober 1917, GA 177

Individuelle Geistwesen und ihr Wirken in der Seele des Menschen
Neun Vorträge, Zürich 6. und 13. November, Dornach 10. bis 25. November, St. Gallen 15. und 16. November 1917, GA 178

Geschichtliche Notwendigkeit und Freiheit. Schicksalseinwirkungen aus der Welt der Toten
Acht Vorträge, Dornach 2. bis 22. Dezember 1917, GA 179

Mysterienwahrheiten und Weihnachtsimpulse. Alte Mythen und ihre Bedeutung
Sechzehn Vorträge, Basel 23. Dezember 1917, Dornach 24. Dezember 1917 bis 17. Januar 1918, GA 180

Neben der Disziplin einer „anthroposophischen Zeit-Zeichen-Deutung“, wie es Rudolf Steiner in diesen Worten in seiner letzten Ansprache am 28. September 1924 formulierte, sind darüberhinaus auch weitere Erkenntnisse der Geisteswissenschaft relevant für eine adäquate Zeitgeschichtsforschung und für ein zeitgeitgemäßes und geschichtsrelevantes Tun. 

In der Einladung zum letzten Jahr hieß es:

„In der Fortsetzung der Arbeit, werden dann auf einem längeren Weg weitere Zusammenhänge in Betracht kommen müssen. Ziel soll es sein, einen Überblick und ein ‚Organon‘ zu gewinnen für eine zukünftig noch bewusster zu ergreifende geisteswissenschaftliche Zeitgeschichtsforschung. Eine Zeitgeschichtsforschung, wie sie in der Achberger Arbeit – vor dem Hintergrund von konkreten Projekten im Zeitgeschehen – in unterschiedlicher Weise, aber durch all die Jahre hindurch immer eine Rolle gespielt hat.“ 

In diesem Sinne wollen wir den Faden weiter spinnen und uns in diesem Jahr der Grundlage des Zeitgeschehens zuwenden, indem wir auf die unsere Zeit leitende Qualität oder geistige Kraft schauen, die mit dem aus der christlichen Terminologie entlehnten Namen mit „Michael“ angesprochen wird.

Begonnen soll damit werden, auf jenen Bereich zu blicken, der mit dem Wort „Intelligenz“ in der Menschheits- und Erdenentwicklung angesprochen ist. Wir wollen dabei auch den inneren Schauplatz im Seelisch-Geistigen des Menschen aufsuchen, der im Sinne eines inneren Kampfgeschehens, der Ort ist, wo sich die Zukunft dieser geistigen Kraft entscheidet. Die Frage, die sich hier stellt, ist:

Wird die Intelligenz nur weiter zur äußeren Entwicklung der Zivilisation dienen und dadurch zuletzt ihren Fortbestand gefährden oder wird es gelingen, sie – nachdem sie uns an einen notwendigen Nullpunkt in Bezug auf unser Verhältnis zum Geistigen der Welt geführt hat – wieder mit diesem Geistigen zu verbinden? 


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Weiteres Tagungsgeschehen an
Ostern 2016:

21.-24. März: "Auf dem Wege zu einer neuen Art des Wirtschaftens – Was erschließt das Auftauchen des assoziativen Elementes?"

Im Anschluss findet zur Vertiefung eine Arbeitswoche bis zum 31. März 2016 statt.

Am 30. März ganztägig kommen wir mit Michael Bader zum Thema: Big Data und K.I.- Die Entwicklungen in Silicon Valley als fundamentaler gesellschaftlicher Wandel und die Bedeutung der Künstliche Intelligenz für Wirtschaft und Politik, ins Gespräch. Zur Vorbereitung auch sein Essay: „Ein Versuch gegen Libertarismus und Monopolismus“ ››› pdf

 

Für die Tagungsvorbereitung verantwortlich: Gerhard Schuster

Bei Fragen: tagungsvorbereitung@kulturzentrum-achberg.de


>> Anmeldung (auf der Webseite des Humboldt-Hauses)

Kosten inklusive Tagungsgebühr und Vollpension pro Tag bzw. Übernachtung:

Einzelzimmer: € 60.- | Doppelzimmer: € 50.- | Mehrbettenraum: € 40.- | Zelt: € 35.-

Nur Vollpension ohne Übernachtung: € 24.-

Bei Buchung ohne Unterkunft oder Verpflegung, Tagungspauschale : € 10.-

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