Big Data und K.I.

Michael W. Bader

Big Data und K.I.  

Die Entwicklungen in Silicon Valley als fundamentaler gesellschaftlicher Wandel und die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für Wirtschaft und Politik 

30. März 2016 

Plakat

Am 30. März 2016 bietet sich die Gelegenheit mit Michael W. Bader zu dem brisanten Thema ins Gespräch zu kommen. Die ganztägige Veranstaltung findet innerhalb des Achberger Tagungsgeschehens in der Osterzeit 2016 am 30. März ab 10 Uhr statt:
 

10.00 – 13.00 Vormittagsblock

DEMOKRATIE IN GEFAHR
Stopp dem Libertarismus und Monopolismus aus Silicon-Valley

Befassung mit den neuen aus Silicon-Valley kommenden Gefahren für unsere demokratische Ordnung, die zu Gunsten eines neu entfachten Monopolismus völlig unkontrolliert Platz greifen und entsprechend philosophisch verbrämt werden. Bader fordert mit vielen anderen namhaften Autoren eine klare Begrenzung der Machtaspirationen der neuen digitalen Wirtschaftsgiganten wie Google und Facebook und plädiert für mehr Achtsamkeit und Kontrolle im Umgang mit Big-Data.

Zur Person

Michael W. Bader, geboren am 26.12.1952, studierte Germanistik und Politikwissenschaften unter anderem bei Professor Dr. Martin Greiffenhagen in Stuttgart. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der 1979 gegründeten Online-Beratungsgesellschaft „GFE Media GmbH“, Göppingen, und amtierender Vorstand der „Stiftung Media“, Stuttgart, sowie Initiator und Kuratoriumsmitglied der rumänischen Stiftung „FCE – Foundation for Culture and Ecology“ mit Sitz in Mediaş, Transsylvanien (Rumänien).

Michael W. Bader wurde als Mitglied des „Achberger Kreises“ 1979 als stellvertretender Landesvorsitzender in den Gründungsvorstand der ersten Grünen Baden-Württembergs gewählt und war als Mitbegründer und langjähriger Präsident der „GPÖ-Gesellschaft für politische Ökologie“, später „Heinrich-Böll-Stiftung“, mehr als 10 Jahre mit dem Aufbau grüner Bildungsarbeit in Deutschland befasst. Bader gilt als einer der führenden Vertreter der so genannten „Achberger Schule“, sein besonderes Interesse gehört der Entwicklung und dem Aufbau neuer Wirtschaftsformen sowie der Stärkung demokratischer Entwicklungen in der Gesellschaft.


16.00 – 18.30 Nachmittagsblock

HERRSCHAFT DER ALGORITHMEN
Wie die „Künstliche Intelligenz“ unsere Freiheit bedroht

Behandung des Themas „Künstliche Intelligenz“ unter dem Gesichtspunkt der entmündigenden Wirkung dieser neuen Technologien für die Gesellschaft. Wichtig ist hierbei neben höchst bedenklichem Praxis-Einsatz der „Künstlichen Intelligenz“ nicht zuletzt auch das Menschen- und Gesellschaftsbild hinter diesen Entwicklungen. Notwendig wird eine gesellschaftlich verantwortete Bürger-KI, die dem Nutzen der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen dient.


20.00 – 22.00 Abendblock

Der Abend steht der Klärung offener Fragen und der Einbindung der Thematik in die Fragestellungen der Achberger Arbeit zur Verfügung.
 

Zur Vorbereitung auch den Essay von Michael W. Bader: „Ein Versuch gegen Libertarismus und Monopolismus“ ››› pdf


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>> Anmeldung (auf der Webseite des Humboldt-Hauses)
 

Bei Fragen: tagungsvorbereitung@kulturzentrum-achberg.de
 

Kosten inklusive Tagungsgebühr und Vollpension pro Tag bzw. Übernachtung:

Einzelzimmer: € 60.- | Doppelzimmer: € 50.- | Mehrbettenraum: € 40.- | Zelt: € 35.-

Nur Vollpension ohne Übernachtung: € 24.-

Bei Buchung ohne Unterkunft oder Verpflegung, Tagungspauschale : € 10.-

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